<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>altes pferd Archive - pferdepraxiswissen.de</title>
	<atom:link href="https://pferdepraxiswissen.de/tag/altes-pferd/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://pferdepraxiswissen.de/tag/altes-pferd/</link>
	<description>Wissenswertes aus der Pferdepraxis</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Sep 2024 07:13:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/05/cropped-Logo-32x32.png</url>
	<title>altes pferd Archive - pferdepraxiswissen.de</title>
	<link>https://pferdepraxiswissen.de/tag/altes-pferd/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Atypische Weidemyopathie – selten aber gefährlich!</title>
		<link>https://pferdepraxiswissen.de/atypische-weidemyopathie-selten-aber-gefaehrlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Hörnig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2024 21:26:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altes Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[altes pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lahmheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spat]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdepraxiswissen.de/?p=4653</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8230;..und wie du dein Pferd davor schützen kannst &#160; Der Anruf kam kurz nach Feierabend &#160; Ein Pferd sei krank, ziemlich krank, und ob ich nicht bitte noch vorbeikommen könne, direkt zur Wiese, es könne nicht mehr laufen. Auf der Fahrt zur recht abgelegenen Bergwiese ging ich im Kopf verschiedene Ursachen durch, für ein Pferd, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/atypische-weidemyopathie-selten-aber-gefaehrlich/">Atypische Weidemyopathie – selten aber gefährlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8230;..und wie du dein Pferd davor schützen kannst</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Der Anruf kam kurz nach Feierabend</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Pferd sei krank, ziemlich krank, und ob ich nicht bitte noch vorbeikommen könne, direkt zur Wiese, <b>es könne nicht mehr laufen</b>.</p>
<p>Auf der Fahrt zur recht abgelegenen Bergwiese ging ich im Kopf <b>verschiedene Ursachen</b> durch, für ein Pferd, dass nicht mehr laufen kann. Hatte es möglicherweise ein Hufgeschwür? Eine Hufrehe? Oder sogar ein Bein gebrochen? Oder steckte etwas ganz anderes dahinter? Eine Kolik vielleicht mit starken Bauchschmerzen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als ich ankam erwartete mich im Halbdunkel ein trauriges Bild: <b>der braune Wallach war nassgeschwitzt, matt, der Kopf hing kurz über dem Boden, er atmete schwer und wollte sich absolut nicht mehr bewegen</b>. Ich ging hin, sprach ein paar tröstende Worte und begann ihn zu untersuchen. Ein weiteres Mal ging ich im Kopf alle Differentialdiagnosen durch: Kolik? Rehe? Fieber? Aber keine wollte so recht passen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein sichtbar schwer krankes Pferd, und <b>ich konnte einfach den Grund nicht finden</b>. Das machte mich innerlich verrückt, aber ich versuchte ruhig zu bleiben und den sehr besorgten Besitzern zu erklären, dass wir mehr Untersuchungen durchführen müssten um zu einer Diagnose zu kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich nahm also dem Pferd Blut ab, fuhr so schnell es die kurvenreiche Straße zuließ zurück zur Praxis und <b>bekam in unserem Labor schließlich die Antwort</b>: das Pferd hatte ein <b>hochgradigen Kreuzverschlag</b>! Bei dieser Krankheit sterben schlagartig sehr viele Muskelzellen ab, was erstens furchtbar weh tut und zweitens innerhalb kurzer Zeit zu einem Nierenversagen führen kann. Und das erklärte auch die Symptome: Schwitzen, Schwäche, nicht laufen wollen, Schmerzen im ganzen Körper, brauner Urin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wo kam der Kreuzverschlag so plötzlich her, bei einem Pferd, das wie die Wochen zuvor einfach nur auf der Wiese stand? Auch dafür fanden wir die Antwort. Als die Weide größtenteils leer gefressen war, begannen die Pferde auch die Dinge anzuknabbern, die sie vorher nicht angerührt hatten. Unter anderem ausgekeimte Mini-<b>Bergahorn</b> Pflänzchen. Das Pferd hatte wahrscheinlich größere Mengen dieser <b>Keimlinge</b> gefressen, die eine Substanz namen Hypoglycin A enthalten. Und dieses Hypoglycin A kann zu einem „<b>untypischen Kreuzverschlag auf der Weide</b>“ führen, der sogenannten <b>atypischen Weidemyopathie</b>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kannte diese Erkrankung bis dahin nur aus Fachbüchern und Vorlesungen, hatte aber nie ein betroffenes Pferd gesehen. Das mag daran liegen, dass die Giftmenge in den Pflanzen nicht jedes Jahr gleich hoch ist und die Bergahornbäume auch nicht jedes Jahr gleich viele Samen produzieren (die dann auskeimen können). Zumindest fällt auf, dass es teilweise jahrelang keine Fälle der Weidemyopathie gibt und dann wieder in einem Herbst mehrere Fälle.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Warum ich diese Geschichte heute mit dir teile? Damit du daraus lernen kannst</b>. Du kannst aus diesem Fall mitnehmen, wie wichtig es ist die Weidesaison im Herbst irgendwann zu beenden ODER ausreichend <b>Heu zuzufüttern</b>, damit kein Pferd hungert und Giftpflanzen nascht. Denn betroffene Pferde stehen fast immer auf ungepflegten, abgegrasten Weiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und du kannst daraus mitnehmen (besonders wenn du selbst Tierärzin bist), dass man im Herbst eine <b>weitere Differentialdiagnose für ein schwer krankes, bewegungsunfähiges Pfer</b>d im Hinterkopf haben sollte: nämlich die der atypischen Weidemyopathie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/atypische-weidemyopathie-selten-aber-gefaehrlich/">Atypische Weidemyopathie – selten aber gefährlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heucobs &#8211; für wen, wie und welche Menge?</title>
		<link>https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 10:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altes Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[altes pferd]]></category>
		<category><![CDATA[fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Heucobs]]></category>
		<category><![CDATA[Heucobs Fütterung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdepraxiswissen.de/?p=4530</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heucobs füttern. Wann, warum und wie viel. Der große Ratgeber zur Heucob Fütterung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/">Heucobs &#8211; für wen, wie und welche Menge?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_pb_with_background et_section_regular" >
				
				
				
				
					<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Alles, was du über Heucobs wissen musst</h1></div>
			</div> <!-- .et_pb_text --><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" src="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_3525-scaled-e1724924746914.jpg" alt="Hand mit trockenen Heucobs" title="Heucobs für Pferde" height="auto" width="auto" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_3525-scaled-e1724924746914.jpg 2560w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_3525-scaled-e1724924746914-1280x720.jpg 1280w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_3525-scaled-e1724924746914-980x551.jpg 980w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_3525-scaled-e1724924746914-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-4534" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span style="font-family: Raleway Lokal geladen; font-weight: normal; font-size: x-large;">Du möchtest dein Pferd mit Heucobs füttern und wissen, wie du das am besten machst? Dann ist dieser Artikel für dich! 😉 Als Tierärztin habe ich nämlich schon oft den Rat gegeben: „Fütter doch mal ein paar Heucobs zu.“</span></h3>
<p><span style="font-family: Raleway Lokal geladen; font-weight: normal; font-size: x-large;">Heucobs sind DIE Futteralternative, wenn dein Pferd kein Heu mehr fressen kann oder darf. Es gibt fünf typische Situationen, in denen sie Gold wert sind:</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><span style="font-family: Raleway Lokal geladen;"><strong>Bei Pferden mit Zahnproblemen als Raufutterersatz</strong></span></li>
<li><span style="font-family: Raleway Lokal geladen;"><strong>Bei Pferden mit Hufrehe als kraftfutterfreie Basis für Mineralfutter<br /></strong></span></li>
<li><span style="font-family: Raleway Lokal geladen;"><strong>Bei Pferden mit hochgradigem Asthma als teilweiser Raufutterersatz</strong></span></li>
<li><span style="font-family: Raleway Lokal geladen;"><strong>Bei Pferden mit Kotwasser zur Stabilisierung der Darmflora</strong></span></li>
<li><span style="font-family: Raleway Lokal geladen;"><strong>Bei Pferden mit wiederkehrenden Schlundverstopfungen aufgrund einer Speiseröhrenerkrankung</strong></span></li>
</ol>
<hr />
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3>Regelmäßig erreichen mich Fragen zu den kleinen Presslingen, weshalb ich hier mal die Antworten gesammelt habe.</h3>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3><strong>Was sind Heucobs?</strong></h3>
<p>Heucobs sind gepresste Pellets aus getrocknetem und gemahlenem Heu. Sie werden durch eine Kombination von Druck und Wärme hergestellt und gleichen in ihrem Nährstoffgehalt dem Heu, aus dem sie hergestellt wurden. Es gibt sie in verschiedenen Größen und je nach Anbieter mit oder ohne zugesetzte Mineralstoffe. Vor dem Verfüttern müssen sie mit der 2-3-fachen Menge Wasser eingeweicht werden.</p>
<h3> </h3>
<h3><strong>Warum füttert man Heucobs?</strong></h3>
<p>Heucobs werden aus verschiedenen Gründen gefüttert, am häufigsten, um Pferden mit Zahnproblemen ein leicht verdauliches Raufutter anbieten zu können. Durch das Einweichen der Cobs in Wasser entsteht ein Brei, den betroffene Pferde kaum kauen müssen.</p>
<p>Auch für Hufrehe-gefährdete Pferde eignen sich Heucobs gut, da man in ihnen Mineralfutter und Zusätze untermischen kann. Zuckerarme Heucobs sind dafür deutlich besser geeignet als Hafer oder Müsli.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Wie viel Heucobs braucht ein Pferd pro Tag?</strong></h3>
<p>Die benötigte Menge an Heucobs hängt vom individuellen Bedarf deines Pferdes ab. Wird dein Pferd nahezu vollständig mit Heucobs ernährt, weil die Zähne marode sind? Dann braucht es natrülich mehr, als wenn sie nur zur Ergänzung gedacht sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>1. Heucobs für Senioren und Pferde mit Zahnproblemen</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Faustregel</strong>: Ein erwachsenes Pferd sollte täglich etwa 1,5-2 kg Raufutter pro 100 kg Körpergewicht zu sich nehmen. Zu Raufutter zählen Gras, Heu, Stroh und auch Heucobs. Je weniger langstieliges Raufutter dein Pferd noch fressen kann, desto größer die Menge an Heucobs, die es braucht.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Der 28-jährige Wallach „Winni“ hat Zahnprobleme und ist über den Winter zu dünn geworden. Er wiegt normalerweise 600 kg und benötigt 12 kg Heu pro Tag. Da er jedoch nur noch 8 kg Heu frisst, werden ihm zusätzlich 4 kg Heucobs (trocken gewogen, aber nass gefüttert) gegeben, was ihm hilft, wieder zuzunehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/"><span style="font-family: Raleway Lokal geladen; color: #8c694c; font-weight: normal;">Viele Tipps zur Fütterung deines alten Pferdes gibt´s im Buch </span></a></h3>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: Raleway Lokal geladen; font-size: large;"><strong><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/">&gt;&gt; Alte Pferde sinnvoll füttern &lt;&lt; </a> </strong></span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>2. Heucobs bei Hufrehe</strong></h3>
<p>Als Basis für Mineralfutter und andere Futterergänzungen kannst du eingeweichte, zuckerarme Heucobs verwenden. Je nachdem wie groß das Volumen der Futterportion sein soll, wiege dafür z.B. 200-500g Cobs ab, lasse sie in der 2-3 fachen Menge Wasser aufquellen und mische dann das Mineralfutter unter.</p>
<h3> </h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>3. Heucobs bei hochgradigem Asthma</strong></h3>
<p>Wenn dein Pferd unter Asthma und chronischem Husten leidet, kannst du mit Cobs einen Teil des Raufutters ersetzen &#8211; denn sie sind komplett staubfrei und reizen daher nicht die Atemwege. Ich rate aber davon ab, Asthmatikern AUSSCHLIESSLICH Matschfutter zu füttern. Für eine gute Kauaktivität, Speichelbildung und Beschäftigung sollte dein Pferd auch langstengeliges Raufutter zur Verfügung haben.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div> <!-- .et_pb_text --><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" src="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_8522-scaled.jpg" alt="Heucobs helfen beim Auffüttern alter Pferde" title="Auffüttern mit Heucobs" height="auto" width="auto" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_8522-scaled.jpg 2560w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_8522-1280x960.jpg 1280w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_8522-980x735.jpg 980w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/IMG_8522-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-4540" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3> </h3>
<h4> </h4>
<h3><strong>4. Heucobs bei Kotwasser</strong></h3>
<p>Es gibt viele verschiedene Ursachen für Kotwasser, aber eine der Wichtigsten ist eine gestörtes Darmmikrobiom. Cobs helfen hier durch die Zufuhr von fein zerkleinerter Rohfaser, denn sie dienst als Nahrung für die abermillionen Darmbakterien deines Pferdes. Du kannst beispielsweise mit einem Kilogramm Heucobs täglich beginnen und beobachten, ob sich die Kotkonstistenz deines Pferdes verbessert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>5. Heucobs bei wiederkehrender Schlundverstopfung</strong></h3>
<p>Hat dein Pferd in letzter Zeit bereits mehrere Schlundverstopfungen gehabt, solltest du unbedingt der Ursache auf den Grund gehen. Oftmals stecken Zahnprobleme dahinter, gelegentich aber auch eine Erkrankung der Speiseröhre.  Beides sollte durch erfahrene Tierärzte abgeklärt werden. In beiden Fällen kann es helfen, das Raufutter teilweise oder vollständig umzustellen auf eingeweichten Heuersatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3><strong>Wie lange muss man Heucobs einweichen?</strong></h3>
<p>Heucobs sollten vor dem Verfüttern immer gründlich eingeweicht werden, um eine Schlundverstopfung zu vermeiden. Auch wenn der Hersteller dies nicht zwingend vorschreibt, würde ich immer empfehlen die Cobs so lange einzuweichen, bis sie sich komplett aufgelöst haben. Dies dauert im Schnitt 15-45 Minuten.</p>
<p><strong>Tipp für Eilige</strong>: mit heißem Wasser einweichen und während des Quellens mehrmals umrühren – das beschleunigt den Prozess.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3><strong>Mit wie viel Wasser sollen Heucobs quellen?</strong></h3>
<p>Heucobs sollten in der 2-3-fachen Menge Wasser eingeweicht werden. Wenn dein Pferd den Futterbrei lieber etwas flüssiger mag, kannst du später noch Wasser nachgießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3><strong>Wie lange kann man eingeweichte Heucobs füttern?</strong></h3>
<p>Eingeweichte Heucobs sollten innerhalb weniger Stunden verfüttert werden, besonders bei warmem Wetter, da der Futterbrei sonst zu gären beginnt. Den Gärprozess erkennst du sehr leicht, wenn du mal am Futter schnupperst. Riecht es sauer? Dann bitte entsorgen. Im Winter kann die Haltbarkeit etwas länger sein, grundsätzlich sollten die Cobs aber zeitnah verfüttert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3><strong>Darf ich Heucobs ohne Einweichen füttern?</strong></h3>
<p>Meine Faustregel lautet: Wenn du mehr als ein einzelnes Heucob verfütterst, weich es ein. Das Füttern von trockenen Cobs oder uneingeweichten <a href="https://pferdepraxiswissen.de/auffuettern-mit-ruebenschnitzeln/">Rübenschnitzeln</a> ist eine der häufigsten Ursachen für Schlundverstopfungen. Und ja &#8211; auch wenn manche Hersteller das Füttern trockener Cobs „erlauben“, rate ich dringend davon ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3><strong>Kann man Heucobs über Nacht stehen lassen?</strong></h3>
<p>Bei kühlen Temperaturen ist es in Ordnung, das eingeweichte Futter über Nacht stehen zu lassen, damit sie morgens direkt verfüttert werden können. Bei wärmeren Temperaturen mische sie lieber frisch an, um ein Gären zu verhindern.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div> <!-- .et_pb_text --><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" src="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/matschfutter-scaled-e1724926032989.jpg" alt="Heucobs, Mash und Weizenkleie als Matscchfutter" title="Matschfutter, Heucobs" height="auto" width="auto" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/matschfutter-scaled-e1724926032989.jpg 2560w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/matschfutter-scaled-e1724926032989-1280x720.jpg 1280w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/matschfutter-scaled-e1724926032989-980x551.jpg 980w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/matschfutter-scaled-e1724926032989-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-4548" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3> </h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen zu Heucobs</h2>
<h3> </h3>
<h3><strong>Was ist der Unterschied zwischen Heucobs und Grascobs?</strong></h3>
<p>„Cobs“ bedeutet, dass das Futter in größere Pellets gepresst wurde. Der Hauptunterschied zwischen Heucobs und Grascobs liegt im Ausgangsmaterial:</p>
<ul>
<li><strong>Heucobs</strong> bestehen aus getrocknetem und gepresstem Heu.</li>
<li><strong>Grascobs</strong> werden aus gemähtem Gras hergestellt und enthalten oft mehr Energie und Proteine, was sie besonders für Pferde mit höherem Energiebedarf geeignet macht.</li>
</ul>
<hr />
<h3> </h3>
<h3><strong>Wie viel Heucobs ersetzen 1 kg Heu?</strong></h3>
<p>1 kg Heu kann durch etwa 1 kg Heucobs ersetzt werden. Dabei ist es wichtig, die Heucobs trocken zu wiegen und eingeweicht zu verfüttern. Verwende also immer das Gewicht und nicht das Volumen als Maßstab &#8211; eingeweichte Cobs haben nämlich ein beachtliches Volumen.</p>
<h3> </h3>
<hr />
<h3> </h3>
<h3><strong>Wie viel Heucobs pro Mahlzeit?</strong></h3>
<p>Um sicherzugehen, dass dein Pferd sich nicht überfrisst, kannst du die Menge an eingeweichtem Futter pro Mahlzeit auf einen 10-Liter-Eimer begrenzen. Der Pferdemagen eines durchschnittlichen Warmblüters hat ein Volumen von 12-15 Litern und kann diese Menge problemlos fassen.</p>
<p>Bei Pferden, die eher langsam fressen und nicht zum &#8222;Team Staubsauger&#8220; gehören, ist es oft auch möglich, eine größere Menge (z.B. über Nacht) anzubieten, die dann allmählich über mehrere Stunden vertilgt wird. Ich kann natürlich nicht für alle Pferde sprechen &#8211; aber den meisten schmeckt der Raufutterersatz nicht soooo gut, dass sie sich wirklich daran überfressen würden. So ähnlich wie bei Heu und Gras setzt irgendwann die Sättigung ein, und die Pferde wenden sich erstmal wieder anderen Tätigkeiten als Fressen zu.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/"><span style="font-family: Raleway Lokal geladen; color: #8c694c; font-weight: normal;">Viele Tipps zur Fütterung deines alten Pferdes gibt´s im Buch </span></a></h3>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: Raleway Lokal geladen; font-size: large;"><strong><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/">&gt;&gt; Alte Pferde sinnvoll füttern &lt;&lt; </a> </strong></span></p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<h3> </h3>
<p><span style="font-family: Raleway Lokal geladen;"><strong> </strong></span></p>
<h3><strong>Heucobs für Rehepferde?</strong></h3>
<p>Heucobs können für Rehepferde geeignet sein, sofern sie keine zusätzlichen Zucker oder Melasse enthalten. Achte darauf, eine zuckerarme Sorte zu wählen. Der Zuckergehalt sollte auf dem Etikett vermerkt sein.  Eingeweicht sind sie eine gute Möglichkeit, Mineralfutter, Zusätze oder Medikamente zu verabreichen.</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3><strong>Wo kann ich Heucobs günstig kaufen?</strong></h3>
<p>Heu-Cobs können online, im Fachhandel (z.B. Futtermühle, Raiffeisenmarkt) oder direkt ab Fabrik gekauft werden. Der Preis schwankt je nach Marke und Qualität zwischen ca. 50 Cent und 3 Euro pro kg. Der Kauf größerer Mengen kann den Preis pro Kilogramm deutlich senken. Viele Firmen bieten inzwischen auch Probepackungen an, mit denen du erstmal einen Geschmackstest bei deinem Pferd machen kannst.</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3><strong>Kann ich Heucobs bei Raiffeisen kaufen?</strong></h3>
<p>Raiffeisen-Märkte bieten oft eine breite Palette an unterschiedlichen Cobs an (z.B. Heu-, Luzerne-, Mais- und Esparsette-Cobs) , einschließlich Eigenmarken und bekannten Futtermittelherstellern. Ein Besuch lohnt sich!</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3><strong>Wie kann ich Heucobs richtig zubereiten?</strong></h3>
<p>Die Zubereitung ist einfach: Sie sollten in ausreichend Wasser eingeweicht werden, bis sie eine weiche, breiige Konsistenz erreichen. Auf einen Becher gespresste Cobs kommen 2-3 Becher Wasser. Je nach Größe und Art der Presslinge dauert der Quellvorgang ca. 15 bis 45 Minuten.</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3><strong>Heucobs auf Palette kaufen?</strong></h3>
<p>Heucobs können oft als Palette gekauft und bis an die Bordsteinkante geliefert werden. Der Kauf einer ganzen Palette kann den Preis pro Kilogramm senken, erfordert aber einen trockenen und mäusesicheren Lagerplatz. Manche Firmen bieten auch die Lieferung im Bigpack an. Und natürlich ist es wichtig, dass dein Pferd genau diese Marke auch gerne frisst (und du nicht auf den ganzen Säcken sitzen bleibts).</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div> <!-- .et_pb_text --><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" src="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/futtersaecke-scaled.jpg" alt="Heucobs auf Palette" title="Heucobs Palette" height="auto" width="auto" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/futtersaecke-scaled.jpg 2560w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/futtersaecke-1280x720.jpg 1280w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/futtersaecke-980x551.jpg 980w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/08/futtersaecke-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-4537" /></span>
			</div>
			</div> <!-- .et_pb_column -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_row --><div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li>Interessierst du dich für das Thema Auffüttern, weil dein Pferd so schlank ist? Dann lies hier gleich weiter: <a href="https://pferdepraxiswissen.de/auffuettern-mit-ruebenschnitzeln/"><strong>Auffüttern mit Rübenschnitzeln</strong></a> und <strong><a href="https://pferdepraxiswissen.de/ein-altes-pferd-auffuettern/">Ein altes Pferd auffüttern</a>.</strong></li>
<li>Zur ausführlichen Fütterungs-Anleitung empfehle ich das Ebook <a href="https://elopage.com/s/pferdepraxiswissen/alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook"><strong>Alte Pferde sinnvoll füttern. </strong></a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-3445 alignnone size-medium" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" src="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p></div>
			</div> <!-- .et_pb_text -->
			</div> <!-- .et_pb_column -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_row -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_section -->
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/">Heucobs &#8211; für wen, wie und welche Menge?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wieviel schwitzen Pferde?</title>
		<link>https://pferdepraxiswissen.de/wieviel-schwitzt-dein-pferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Hörnig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jul 2024 08:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altes Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[altes pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lahmheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spat]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdepraxiswissen.de/?p=4096</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/wieviel-schwitzt-dein-pferd/">Wieviel schwitzen Pferde?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
					<div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner" data-et-multi-view="{&quot;schema&quot;:{&quot;content&quot;:{&quot;desktop&quot;:&quot;&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/h1&gt;\n&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;Wieviel schwitzt dein Pferd?&lt;br \/&gt; &lt;\/strong&gt;&lt;\/h1&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Kennst du das auch? Die Sonne knallt vom Himmel, der Reitplatz gleicht einer Staubw\u00fcste und der letzte Schluck lauwarme Apfelschorle bringt auch nicht viel Erfrischung. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Dir l\u00e4uft schon beim Gehen der Schwei\u00df nur so den R\u00fccken runter \u2013 und auch dein Pferde kommt bei solchen Temperaturen ganz sch\u00f6n ins Schwitzen! Aber warum tun wir das eigentlich?&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Zwar gibt es auch andere Gr\u00fcnde als Hitze &amp; Anstrengung, die ein Pferd zum Schwitzen bringen k\u00f6nnen (z.B. Schmerzen), aber um die soll es hier nicht gehen.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;Schwitzen ist f\u00fcr Pferde lebenswichtig&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Genau wie wir Menschen m\u00fcssen auch Pferde schwitzen, um ihre &lt;strong&gt;K\u00f6rpertemperatur zu regulieren&lt;\/strong&gt;. W\u00e4hrend Hunde durch Hecheln \u00fcbersch\u00fcssige W\u00e4rme abgeben, sind Pferde auf das Schwitzen angewiesen. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Denn durch die Verdunstung an der K\u00f6rperoberfl\u00e4che k\u00f6nnen sie \u00fcbersch\u00fcssige W\u00e4rme abgeben. Die meisten Schwei\u00dfdr\u00fcsen befinden sich \u00fcbrigens an &lt;strong&gt;Hals, Schulter und Unterbauch&lt;\/strong&gt; &#8211; deshalb wird hier das Fell als erstes feucht und trocknet als letztes.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Je w\u00e4rmer es ist und je mehr dein Pferd k\u00f6rperlich leisten muss, desto mehr Schweiss produziert es.&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Dass Schweiss mehr ist als nur Wasser, kannst du dir sicher vostellen. Denn wer kennt nicht den schlagsahneartigen schaumigen Schweiss zwischen den Hinterbacken und die eingetrockneten Salzreste in der Sattellage nach einem Sommerritt.\u00a0 &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Beim Schwitzen verliert dein Pferd nicht nur Wasser, sondern auch wichtige &lt;strong&gt;Elektrolyte wie Natrium, Chlorid und Kalium&lt;\/strong&gt;.\u00a0 Diese Verluste m\u00fcssen dann \u00fcber das Futter wieder ausgeglichen werden.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;Der Schwei\u00df-Score: Wie viel Schwitzen ist normal?&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Um einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie viel Schwei\u00df dein Pferd beim Reiten verliert, gibt es den sogenannten Schwei\u00df-Score nach Zeyner et al. (2014). Die Zahlen beziehen sich auf ein Pferd mit ca. 600 kg K\u00f6rpergewicht:&lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 1&lt;\/strong&gt; (1-4l Schwei\u00dfverlust): Fl\u00e4che unter dem Sattel teilweise trocken, teilweise dunkle, klebrige und feuchte Areale. Halsbereich klebrig, Flanken dunkler als normal.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;\u00a0&lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;2\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 2&lt;\/strong&gt; (4-7l Schwei\u00dfverlust): Fl\u00e4che unter dem Sattel und Areale am Hals nass. Evt. kleine wei\u00dfe Areale an den Schabrackenr\u00e4ndern infolge von Schaumbildung. Reibungsfl\u00e4chen zwischen Hals und Z\u00fcgel sowie zwischen den Innenschenkeln k\u00f6nnen infolge Schaumbildung wei\u00df sein.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;\u00a0&lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;3\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 3&lt;\/strong&gt; (7-9l Schwei\u00dfverlust): Trense hinterl\u00e4sst einen deutlichen feuchten Abdruck, h\u00e4ufig mit Schaumbildung an Backenst\u00fcck und Nasenriemen. Hals und Fl\u00e4che unter Sattel und Gurt durchg\u00e4ngig nass. Flanken deutlich feucht.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;\u00a0&lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;4\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 4&lt;\/strong&gt; (9-12l Schwei\u00dfverlust): Hals und Flanken komplett nass. Feuchte, dunkle Falten \u00fcber den Augen. Bei stark bemuskelten oder dicken Pferden zwischen den Hinterschenkeln aufgrund von Schaumbildung wei\u00df.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;\u00a0&lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;5\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 5&lt;\/strong&gt; (12-18l Schwei\u00dfverlust): Pferde zus\u00e4tzlich \u00fcber dem Auge und unter dem Bauch tropfend nass.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;div id=\&quot;attachment_4103\&quot; style=\&quot;width: 310px\&quot; class=\&quot;wp-caption aligncenter\&quot;&gt;&lt;img aria-describedby=\&quot;caption-attachment-4103\&quot; class=\&quot;wp-image-4103 size-medium\&quot; src=\&quot;https:\/\/pferdepraxiswissen.de\/storage\/2024\/07\/Pferd_Schitzen-300x225.jpg\&quot; alt=\&quot;Pferd mit verschwitzem Fell\&quot; width=\&quot;300\&quot; height=\&quot;225\&quot; \/&gt;&lt;p id=\&quot;caption-attachment-4103\&quot; class=\&quot;wp-caption-text\&quot;&gt;&lt;em&gt;Ein Pferd mit verschwitztem Fell. Auch Hals und Flanke sind nass geschwitzt (Schweiss-Score 4)&lt;\/em&gt;&lt;\/p&gt;&lt;\/div&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;Elektrolyte und Wasser m\u00fcssen ersetzt werden&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Mit jedem Liter Schwei\u00df verliert dein Pferd wichtige Elektrolyte. Deshalb ist es essenziell, dass du nicht nur genug &lt;strong&gt;Trinkwasser&lt;\/strong&gt;, sondern auch einen &lt;strong&gt;Salzleckstein&lt;\/strong&gt; zur Verf\u00fcgung stellst. &lt;\/span&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schwitzt dein Pferd im Training regelm\u00e4\u00dfig sehr viel&lt;\/strong&gt; (z.B. Schwei\u00df-Score 3), solltest du zus\u00e4tzlich zum Salzleckstein auch noch loses &lt;strong&gt;Viehsalz ohne Zusatz von Jod und Fluorid&lt;\/strong&gt; in einer &lt;strong&gt;Menge von 10-35g pro 100kg K\u00f6rpergewicht&lt;\/strong&gt; zuf\u00fcttern. &lt;\/span&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;So stellst du die Natrium- und Chloridversorgung sicher. Den &lt;strong&gt;Kalium-Verlust kann dein Pferd \u00fcber Gras oder Heu zum Gl\u00fcck selbst gut ausgleichen.&lt;\/strong&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;\u00a0&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;Achtung: Gefahr durch Dehydration&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kann der K\u00f6rper den Schwei\u00dfverlust nach starker Belastung nicht kompensieren, wird es gef\u00e4hrlich.&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; Es drohen Austrocknung (Dehydration), \u00dcberhitzung, Muskelkr\u00e4mpfe und St\u00f6rungen wie das synchrone Zwerchfellflattern&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Achte also unbedingt darauf, dass dein Pferd immer genug trinkt und Elektrolyte zu sich nimmt&lt;\/span&gt;.&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;Wie kann ich meinem Pferd bei gro\u00dfer Hitze helfen?&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;h3 style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;1. Ausreichend Trinken sicherstellen&lt;\/strong&gt;&lt;\/h3&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Dein Pferd sollte jederzeit Zugang zu frischem und sauberem Trinkwasser haben. Bist du auch auf l\u00e4ngeren Ritten oder Turnieren unterwegs, gew\u00f6hne dein Pferd daran, aus unterschiedlichen Beh\u00e4ltern zu trinken. An hei\u00dfen Tagen kann ein Gro\u00dfpferd bis zu 100 Liter Wasser ben\u00f6tigen!&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;b&gt;\u00a0&lt;\/b&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h3 style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;2. Elektrolyte im Auge behalten&lt;\/strong&gt;&lt;\/h3&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Mit jedem Liter Schwei\u00df verliert dein Pferd nicht nur Wasser, sondern auch lebenswichtige Elektrolyte wie Natrium, Chlorid, und Kalium. Diese Verluste muss dein Pferd ausgleichen k\u00f6nnen. Ein Salzleckstein im Stall ist eine gute Basis.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; F\u00fcr diejenigen Pferde, die im Training regelm\u00e4\u00dfig stark schwitzen (zum Beispiel Schwei\u00dfscore 3 und h\u00f6her), ist es empfehlenswert, zus\u00e4tzlich loses Viehsalz (ohne Jod und Fluorid) der Futterration beizumischen.\u00a0&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;b&gt;\u00a0&lt;\/b&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h3 style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;3. Training anpassen und f\u00fcr Schatten sorgen&lt;\/strong&gt;&lt;\/h3&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Um dein Pferd vor \u00dcberhitzung und Dehydration zu sch\u00fctzen, passe das Training\u00a0 an die Au\u00dfenbedingungen an. Erspare euch beiden intensive Einheiten in der gr\u00f6\u00dften Mittagshitze und reite beispielsweise lieber fr\u00fch morgens oder abends.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; Sorge daf\u00fcr, dass dein Pferd tags\u00fcber immer Zugang zu Schattenbereichen hat, um sich vor direkter Sonneneinstrahlung sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Das kann ein Unterstand sein, aber auch gro\u00dfe Laubb\u00e4ume sind sehr beliebte Schattenspender.&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;Fazit: Schwitzen ist f\u00fcr Pferde \u00fcberlebenswichtig&lt;strong&gt;&lt;br \/&gt; &lt;\/strong&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Schwitzen ist f\u00fcr Pferde keine Nebens\u00e4chlichkeit, sondern eine \u00fcberlebenswichtige Funktion. Bei hohen Temperaturen und intensivem Training solltest du&lt;\/span&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; das Schwitzverhalten deines Pferdes genau im Blick haben und es vor \u00dcberanstrengung und Dehydration sch\u00fctzen. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Ganz besonders wichtig ist dies, wenn dein Pferd schon 20 Jahre oder \u00e4lter ist, denn im Alter f\u00e4llt es den Pferden meist schwerer, \u00fcbersch\u00fcssige K\u00f6rpertemperatur loszuwerden.&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&nbsp;&lt;\/p&gt;&quot;,&quot;tablet&quot;:&quot;&quot;,&quot;phone&quot;:&quot;&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/h1&gt;\n&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;Wieviel schwitzt dein Pferd?&lt;br \/&gt; &lt;\/strong&gt;&lt;\/h1&gt;\n\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Kennst du das auch? Die Sonne knallt vom Himmel, der Reitplatz gleicht einer Staubw\u00fcste und der letzte Schluck lauwarme Apfelschorle bringt auch nicht viel Erfrischung. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Dir l\u00e4uft schon beim Gehen der Schwei\u00df nur so den R\u00fccken runter \u2013 und auch dein Pferde kommt bei solchen Temperaturen ganz sch\u00f6n ins Schwitzen! Aber warum tun wir das eigentlich?&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;Zwar gibt es auch andere Gr\u00fcnde als Hitze &amp; Anstrengung, die ein Pferd zum Schwitzen bringen k\u00f6nnen (z.B. Schmerzen), aber um die soll es hier nicht gehen.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;h2&gt;Schwitzen ist f\u00fcr Pferde lebenswichtig&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Genau wie wir Menschen m\u00fcssen auch Pferde schwitzen, um ihre &lt;strong&gt;K\u00f6rpertemperatur zu regulieren&lt;\/strong&gt;. W\u00e4hrend Hunde durch Hecheln \u00fcbersch\u00fcssige W\u00e4rme abgeben, sind Pferde auf das Schwitzen angewiesen. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Denn durch die Verdunstung an der K\u00f6rperoberfl\u00e4che k\u00f6nnen sie \u00fcbersch\u00fcssige W\u00e4rme abgeben. Die meisten Schwei\u00dfdr\u00fcsen befinden sich \u00fcbrigens an &lt;strong&gt;Hals, Schulter und Unterbauch&lt;\/strong&gt; - deshalb wird hier das Fell als erstes feucht und trocknet als letztes.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Je w\u00e4rmer es ist und je mehr dein Pferd k\u00f6rperlich leisten muss, desto mehr Schweiss produziert es.&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Dass Schweiss mehr ist als nur Wasser, kannst du dir sicher vostellen. Denn wer kennt nicht den schlagsahneartigen schaumigen Schweiss zwischen den Hinterbacken und die eingetrockneten Salzreste in der Sattellage nach einem Sommerritt.  &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Beim Schwitzen verliert dein Pferd nicht nur Wasser, sondern auch wichtige &lt;strong&gt;Elektrolyte wie Natrium, Chlorid und Kalium&lt;\/strong&gt;.  Diese Verluste m\u00fcssen dann \u00fcber das Futter wieder ausgeglichen werden.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;h2&gt;Der Schwei\u00df-Score: Wie viel Schwitzen ist normal?&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Um einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie viel Schwei\u00df dein Pferd beim Reiten verliert, gibt es den sogenannten Schwei\u00df-Score nach Zeyner et al. (2014). Die Zahlen beziehen sich auf ein Pferd mit ca. 600 kg K\u00f6rpergewicht:&lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 1&lt;\/strong&gt; (1-4l Schwei\u00dfverlust): Fl\u00e4che unter dem Sattel teilweise trocken, teilweise dunkle, klebrige und feuchte Areale. Halsbereich klebrig, Flanken dunkler als normal.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;2\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 2&lt;\/strong&gt; (4-7l Schwei\u00dfverlust): Fl\u00e4che unter dem Sattel und Areale am Hals nass. Evt. kleine wei\u00dfe Areale an den Schabrackenr\u00e4ndern infolge von Schaumbildung. Reibungsfl\u00e4chen zwischen Hals und Z\u00fcgel sowie zwischen den Innenschenkeln k\u00f6nnen infolge Schaumbildung wei\u00df sein.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;3\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 3&lt;\/strong&gt; (7-9l Schwei\u00dfverlust): Trense hinterl\u00e4sst einen deutlichen feuchten Abdruck, h\u00e4ufig mit Schaumbildung an Backenst\u00fcck und Nasenriemen. Hals und Fl\u00e4che unter Sattel und Gurt durchg\u00e4ngig nass. Flanken deutlich feucht.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;4\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 4&lt;\/strong&gt; (9-12l Schwei\u00dfverlust): Hals und Flanken komplett nass. Feuchte, dunkle Falten \u00fcber den Augen. Bei stark bemuskelten oder dicken Pferden zwischen den Hinterschenkeln aufgrund von Schaumbildung wei\u00df.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/b&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;ol start=\&quot;5\&quot;&gt;\n&lt;li&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt; Schwei\u00df-Score 5&lt;\/strong&gt; (12-18l Schwei\u00dfverlust): Pferde zus\u00e4tzlich \u00fcber dem Auge und unter dem Bauch tropfend nass.&lt;\/span&gt;&lt;\/li&gt;\n&lt;\/ol&gt;\n&lt;p&gt;&lt;div id=\&quot;attachment_4103\&quot; style=\&quot;width: 310px\&quot; class=\&quot;wp-caption aligncenter\&quot;&gt;&lt;img aria-describedby=\&quot;caption-attachment-4103\&quot; class=\&quot;wp-image-4103 size-medium\&quot; src=\&quot;https:\/\/pferdepraxiswissen.de\/storage\/2024\/07\/Pferd_Schitzen-300x225.jpg\&quot; alt=\&quot;Pferd mit verschwitzem Fell\&quot; width=\&quot;300\&quot; height=\&quot;225\&quot; \/&gt;&lt;p id=\&quot;caption-attachment-4103\&quot; class=\&quot;wp-caption-text\&quot;&gt;&lt;em&gt;Ein Pferd mit verschwitztem Fell. Auch Hals und Flanke sind nass geschwitzt (Schweiss-Score 4)&lt;\/em&gt;&lt;\/p&gt;&lt;\/div&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;Elektrolyte und Wasser m\u00fcssen ersetzt werden&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Mit jedem Liter Schwei\u00df verliert dein Pferd wichtige Elektrolyte. Deshalb ist es essenziell, dass du nicht nur genug &lt;strong&gt;Trinkwasser&lt;\/strong&gt;, sondern auch einen &lt;strong&gt;Salzleckstein&lt;\/strong&gt; zur Verf\u00fcgung stellst. &lt;\/span&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;Schwitzt dein Pferd im Training regelm\u00e4\u00dfig sehr viel&lt;\/strong&gt; (z.B. Schwei\u00df-Score 3), solltest du zus\u00e4tzlich zum Salzleckstein auch noch loses &lt;strong&gt;Viehsalz ohne Zusatz von Jod und Fluorid&lt;\/strong&gt; in einer &lt;strong&gt;Menge von 10-35g pro 100kg K\u00f6rpergewicht&lt;\/strong&gt; zuf\u00fcttern. &lt;\/span&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;So stellst du die Natrium- und Chloridversorgung sicher. Den &lt;strong&gt;Kalium-Verlust kann dein Pferd \u00fcber Gras oder Heu zum Gl\u00fcck selbst gut ausgleichen.&lt;\/strong&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt; &lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h2&gt;Achtung: Gefahr durch Dehydration&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kann der K\u00f6rper den Schwei\u00dfverlust nach starker Belastung nicht kompensieren, wird es gef\u00e4hrlich.&lt;\/strong&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; Es drohen Austrocknung (Dehydration), \u00dcberhitzung, Muskelkr\u00e4mpfe und St\u00f6rungen wie das synchrone Zwerchfellflattern&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Achte also unbedingt darauf, dass dein Pferd immer genug trinkt und Elektrolyte zu sich nimmt&lt;\/span&gt;.&lt;\/p&gt;\n\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;Wie kann ich meinem Pferd bei gro\u00dfer Hitze helfen?&lt;\/h2&gt;\n\n&lt;h3 style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;1. Ausreichend Trinken sicherstellen&lt;\/strong&gt;&lt;\/h3&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Dein Pferd sollte jederzeit Zugang zu frischem und sauberem Trinkwasser haben. Bist du auch auf l\u00e4ngeren Ritten oder Turnieren unterwegs, gew\u00f6hne dein Pferd daran, aus unterschiedlichen Beh\u00e4ltern zu trinken. An hei\u00dfen Tagen kann ein Gro\u00dfpferd bis zu 100 Liter Wasser ben\u00f6tigen!&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;b&gt; &lt;\/b&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h3 style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;2. Elektrolyte im Auge behalten&lt;\/strong&gt;&lt;\/h3&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Mit jedem Liter Schwei\u00df verliert dein Pferd nicht nur Wasser, sondern auch lebenswichtige Elektrolyte wie Natrium, Chlorid, und Kalium. Diese Verluste muss dein Pferd ausgleichen k\u00f6nnen. Ein Salzleckstein im Stall ist eine gute Basis.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; F\u00fcr diejenigen Pferde, die im Training regelm\u00e4\u00dfig stark schwitzen (zum Beispiel Schwei\u00dfscore 3 und h\u00f6her), ist es empfehlenswert, zus\u00e4tzlich loses Viehsalz (ohne Jod und Fluorid) der Futterration beizumischen. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;&lt;b&gt; &lt;\/b&gt;&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;h3 style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;strong&gt;3. Training anpassen und f\u00fcr Schatten sorgen&lt;\/strong&gt;&lt;\/h3&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Um dein Pferd vor \u00dcberhitzung und Dehydration zu sch\u00fctzen, passe das Training  an die Au\u00dfenbedingungen an. Erspare euch beiden intensive Einheiten in der gr\u00f6\u00dften Mittagshitze und reite beispielsweise lieber fr\u00fch morgens oder abends.&lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p style=\&quot;padding-left: 30px;\&quot;&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; Sorge daf\u00fcr, dass dein Pferd tags\u00fcber immer Zugang zu Schattenbereichen hat, um sich vor direkter Sonneneinstrahlung sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Das kann ein Unterstand sein, aber auch gro\u00dfe Laubb\u00e4ume sind sehr beliebte Schattenspender.&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n\n&lt;h2&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;h2&gt;Fazit: Schwitzen ist f\u00fcr Pferde \u00fcberlebenswichtig&lt;strong&gt;&lt;br \/&gt; &lt;\/strong&gt;&lt;\/h2&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Schwitzen ist f\u00fcr Pferde keine Nebens\u00e4chlichkeit, sondern eine \u00fcberlebenswichtige Funktion. Bei hohen Temperaturen und intensivem Training solltest du&lt;\/span&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt; das Schwitzverhalten deines Pferdes genau im Blick haben und es vor \u00dcberanstrengung und Dehydration sch\u00fctzen. &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&lt;p&gt;&lt;span style=\&quot;font-weight: 400;\&quot;&gt;Ganz besonders wichtig ist dies, wenn dein Pferd schon 20 Jahre oder \u00e4lter ist, denn im Alter f\u00e4llt es den Pferden meist schwerer, \u00fcbersch\u00fcssige K\u00f6rpertemperatur loszuwerden.&lt;br \/&gt; &lt;\/span&gt;&lt;\/p&gt;\n&quot;}},&quot;slug&quot;:&quot;et_pb_text&quot;}" data-et-multi-view-load-tablet-hidden="true" data-et-multi-view-load-phone-hidden="true"><h1><strong></strong></h1>
<h1><strong>Wieviel schwitzt dein Pferd?<br /> </strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Kennst du das auch? Die Sonne knallt vom Himmel, der Reitplatz gleicht einer Staubwüste und der letzte Schluck lauwarme Apfelschorle bringt auch nicht viel Erfrischung. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dir läuft schon beim Gehen der Schweiß nur so den Rücken runter – und auch dein Pferde kommt bei solchen Temperaturen ganz schön ins Schwitzen! Aber warum tun wir das eigentlich?<br /> </span></p>
<p>Zwar gibt es auch andere Gründe als Hitze &amp; Anstrengung, die ein Pferd zum Schwitzen bringen können (z.B. Schmerzen), aber um die soll es hier nicht gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Schwitzen ist für Pferde lebenswichtig</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Genau wie wir Menschen müssen auch Pferde schwitzen, um ihre <strong>Körpertemperatur zu regulieren</strong>. Während Hunde durch Hecheln überschüssige Wärme abgeben, sind Pferde auf das Schwitzen angewiesen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Denn durch die Verdunstung an der Körperoberfläche können sie überschüssige Wärme abgeben. Die meisten Schweißdrüsen befinden sich übrigens an <strong>Hals, Schulter und Unterbauch</strong> &#8211; deshalb wird hier das Fell als erstes feucht und trocknet als letztes.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Je wärmer es ist und je mehr dein Pferd körperlich leisten muss, desto mehr Schweiss produziert es.<br /> </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Dass Schweiss mehr ist als nur Wasser, kannst du dir sicher vostellen. Denn wer kennt nicht den schlagsahneartigen schaumigen Schweiss zwischen den Hinterbacken und die eingetrockneten Salzreste in der Sattellage nach einem Sommerritt.  </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Beim Schwitzen verliert dein Pferd nicht nur Wasser, sondern auch wichtige <strong>Elektrolyte wie Natrium, Chlorid und Kalium</strong>.  Diese Verluste müssen dann über das Futter wieder ausgeglichen werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der Schweiß-Score: Wie viel Schwitzen ist normal?</h2>
<p><strong><b><span style="font-weight: 400;">Um einschätzen zu können, wie viel Schweiß dein Pferd beim Reiten verliert, gibt es den sogenannten Schweiß-Score nach Zeyner et al. (2014). Die Zahlen beziehen sich auf ein Pferd mit ca. 600 kg Körpergewicht:</span></b></strong></p>
<ol>
<li><span style="font-weight: 400;"><strong> Schweiß-Score 1</strong> (1-4l Schweißverlust): Fläche unter dem Sattel teilweise trocken, teilweise dunkle, klebrige und feuchte Areale. Halsbereich klebrig, Flanken dunkler als normal.</span></li>
</ol>
<p><strong><b><span style="font-weight: 400;"> </span></b></strong></p>
<ol start="2">
<li><span style="font-weight: 400;"><strong> Schweiß-Score 2</strong> (4-7l Schweißverlust): Fläche unter dem Sattel und Areale am Hals nass. Evt. kleine weiße Areale an den Schabrackenrändern infolge von Schaumbildung. Reibungsflächen zwischen Hals und Zügel sowie zwischen den Innenschenkeln können infolge Schaumbildung weiß sein.</span></li>
</ol>
<p><strong><b><span style="font-weight: 400;"> </span></b></strong></p>
<ol start="3">
<li><span style="font-weight: 400;"><strong> Schweiß-Score 3</strong> (7-9l Schweißverlust): Trense hinterlässt einen deutlichen feuchten Abdruck, häufig mit Schaumbildung an Backenstück und Nasenriemen. Hals und Fläche unter Sattel und Gurt durchgängig nass. Flanken deutlich feucht.</span></li>
</ol>
<p><strong><b><span style="font-weight: 400;"> </span></b></strong></p>
<ol start="4">
<li><span style="font-weight: 400;"><strong> Schweiß-Score 4</strong> (9-12l Schweißverlust): Hals und Flanken komplett nass. Feuchte, dunkle Falten über den Augen. Bei stark bemuskelten oder dicken Pferden zwischen den Hinterschenkeln aufgrund von Schaumbildung weiß.</span></li>
</ol>
<p><strong><b><span style="font-weight: 400;"> </span></b></strong></p>
<ol start="5">
<li><span style="font-weight: 400;"><strong> Schweiß-Score 5</strong> (12-18l Schweißverlust): Pferde zusätzlich über dem Auge und unter dem Bauch tropfend nass.</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_4103" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4103" class="wp-image-4103 size-medium" src="https://pferdepraxiswissen.de/storage/2024/07/Pferd_Schitzen-300x225.jpg" alt="Pferd mit verschwitzem Fell" width="300" height="225" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-300x225.jpg 300w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-1024x768.jpg 1024w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-768x576.jpg 768w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-1536x1152.jpg 1536w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-2048x1536.jpg 2048w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-510x382.jpg 510w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-1080x810.jpg 1080w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-1280x960.jpg 1280w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-980x735.jpg 980w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/07/Pferd_Schitzen-480x360.jpg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-4103" class="wp-caption-text"><em>Ein Pferd mit verschwitztem Fell. Auch Hals und Flanke sind nass geschwitzt (Schweiss-Score 4)</em></p></div></p>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2>Elektrolyte und Wasser müssen ersetzt werden</h2>
<p><strong><span style="font-weight: 400;">Mit jedem Liter Schweiß verliert dein Pferd wichtige Elektrolyte. Deshalb ist es essenziell, dass du nicht nur genug <strong>Trinkwasser</strong>, sondern auch einen <strong>Salzleckstein</strong> zur Verfügung stellst. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: 400;"><strong>Schwitzt dein Pferd im Training regelmäßig sehr viel</strong> (z.B. Schweiß-Score 3), solltest du zusätzlich zum Salzleckstein auch noch loses <strong>Viehsalz ohne Zusatz von Jod und Fluorid</strong> in einer <strong>Menge von 10-35g pro 100kg Körpergewicht</strong> zufüttern. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: 400;">So stellst du die Natrium- und Chloridversorgung sicher. Den <strong>Kalium-Verlust kann dein Pferd über Gras oder Heu zum Glück selbst gut ausgleichen.</strong></span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<h2>Achtung: Gefahr durch Dehydration</h2>
<p><strong>Kann der Körper den Schweißverlust nach starker Belastung nicht kompensieren, wird es gefährlich.</strong></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> Es drohen Austrocknung (Dehydration), Überhitzung, Muskelkrämpfe und Störungen wie das synchrone Zwerchfellflattern</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Achte also unbedingt darauf, dass dein Pferd immer genug trinkt und Elektrolyte zu sich nimmt</span>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Wie kann ich meinem Pferd bei großer Hitze helfen?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="padding-left: 30px;"><strong>1. Ausreichend Trinken sicherstellen</strong></h3>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-weight: 400;">Dein Pferd sollte jederzeit Zugang zu frischem und sauberem Trinkwasser haben. Bist du auch auf längeren Ritten oder Turnieren unterwegs, gewöhne dein Pferd daran, aus unterschiedlichen Behältern zu trinken. An heißen Tagen kann ein Großpferd bis zu 100 Liter Wasser benötigen!</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-weight: 400;"><b> </b></span></p>
<h3 style="padding-left: 30px;"><strong>2. Elektrolyte im Auge behalten</strong></h3>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-weight: 400;">Mit jedem Liter Schweiß verliert dein Pferd nicht nur Wasser, sondern auch lebenswichtige Elektrolyte wie Natrium, Chlorid, und Kalium. Diese Verluste muss dein Pferd ausgleichen können. Ein Salzleckstein im Stall ist eine gute Basis.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-weight: 400;"> Für diejenigen Pferde, die im Training regelmäßig stark schwitzen (zum Beispiel Schweißscore 3 und höher), ist es empfehlenswert, zusätzlich loses Viehsalz (ohne Jod und Fluorid) der Futterration beizumischen. </span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-weight: 400;"><b> </b></span></p>
<h3 style="padding-left: 30px;"><strong>3. Training anpassen und für Schatten sorgen</strong></h3>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-weight: 400;">Um dein Pferd vor Überhitzung und Dehydration zu schützen, passe das Training  an die Außenbedingungen an. Erspare euch beiden intensive Einheiten in der größten Mittagshitze und reite beispielsweise lieber früh morgens oder abends.</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><span style="font-weight: 400;"> Sorge dafür, dass dein Pferd tagsüber immer Zugang zu Schattenbereichen hat, um sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen zu können. Das kann ein Unterstand sein, aber auch große Laubbäume sind sehr beliebte Schattenspender.<br /> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Fazit: Schwitzen ist für Pferde überlebenswichtig<strong><br /> </strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Schwitzen ist für Pferde keine Nebensächlichkeit, sondern eine überlebenswichtige Funktion. Bei hohen Temperaturen und intensivem Training solltest du</span><span style="font-weight: 400;"> das Schwitzverhalten deines Pferdes genau im Blick haben und es vor Überanstrengung und Dehydration schützen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ganz besonders wichtig ist dies, wenn dein Pferd schon 20 Jahre oder älter ist, denn im Alter fällt es den Pferden meist schwerer, überschüssige Körpertemperatur loszuwerden.<br /> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div> <!-- .et_pb_text -->
			</div> <!-- .et_pb_column -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_row -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_section -->
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/wieviel-schwitzt-dein-pferd/">Wieviel schwitzen Pferde?</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spat beim Pferd</title>
		<link>https://pferdepraxiswissen.de/spat-beim-pferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jun 2024 11:56:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altes Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lahmheit]]></category>
		<category><![CDATA[altes pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Spat]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdepraxiswissen.de/?p=3906</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/spat-beim-pferd/">Spat beim Pferd</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
					<div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong></strong></h2>
<h2><strong></strong><strong>Spat beim Pferd</strong></h2>
<p>Dein Pferd hat die Diagnose Spat bekommen – oder du vermutest, dass es Spat haben könnte? Dann lass uns einmal genauer schauen, was das ist und wie du dein Pferd unterstützen kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Was ist Spat eigentlich genau?</strong></h3>
<p>Vereinfacht gesagt bedeutet Spat: Arthrose im Sprunggelenk. Genauer gesagt ist es Arthrose in einem bestimmten Abschnitt des Sprunggelenks, denn dieses setzt sich aus mehreren Gelenken zusammen.</p>
<p>Schau dir einmal ein laufendes Pferd von der Seite an – dann siehst du bei jedem Schritt wie das Sprunggelenk gebeugt und gestreckt wird. Diese Beugung und Streckung erfolgt im <em>oberen</em> Teil des Sprunggelenks im Bereich der Rollkämme.</p>
<p>Der untere Teil des Sprunggelenks dagegen besteht aus mehreren kleinen Knochen und Gelenkspalten, die in sich selbst ziemlich unbeweglich sind und <em>keine</em> Beugebewegung machen. Deshalb heißen die Gelenke im unteren Teil des Sprunggelenks auch <em>straffe Gelenke</em>. Und Spat ist die Bezeichnung für eine Arthrose der straffen Sprunggelenke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Symptome von Spat</strong></h3>
<p>Es gibt einige Symptome, die typisch sind für ein Pferd mit Spat. Meistens entwickeln sie sich eher schleichend, und es gibt gute und schlechte Tage. Zu den häufigsten Anzeichen gehören:</p>
<ul>
<li><strong>Steifer Gang</strong>: die Hinterbeine wirken steif und machen nur kurze Schritte.</li>
<li><strong>Lahmheit</strong>: Eine Lahmheit an einer oder beiden Hinterbeinen. Die Lahmheit kann phasenweise oder dauerhaft sichtbar sein.</li>
<li><strong>Einlaufen</strong>: meist laufen die Pferde mit Spat nach einer Ruhepause (Nacht, Box, Liegen) eher schlecht. Nach einigen Minuten Bewegung laufen sie sich aber ein und werden geschmeidiger.</li>
<li><strong>Schwellung</strong>: In fortgeschrittenen Fällen sieht man eine Schwellung <em>innen unten</em> am Sprunggelenk. Auf dem Foto unten kannst du das sehen.</li>
</ul>
<p>Spat ist eine degenerative Erkrankung, bei der es durch den Gelenkverschleiß zu Entzündungen, Knochenabbau- und Knochenzubauprozessen kommt.</p>
<p>Besonders die entstehenden knöchernen Zubildungen an den Gelenkrändern (Osteophyten) und Bezirke mit Knochenresorption sind später dann auch im Röntgen sichtbar. Die Erkrankungen schreitet mit den Jahren voran und kann zu einer kompletten Verknöcherung der straffen Sprunggelenke führen (die dann erstaunlicherweise meistens weniger schmerzhaft ist).</p>
<p><div id="attachment_3917" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3917" class="size-medium wp-image-3917" src="https://pferdepraxiswissen.de/storage/2024/05/spat-pfeile-300x300.png" alt="Spat Pferd" width="300" height="300" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/spat-pfeile-300x300.png 300w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/spat-pfeile-1024x1024.png 1024w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/spat-pfeile-150x150.png 150w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/spat-pfeile-768x768.png 768w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/spat-pfeile-980x980.png 980w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/spat-pfeile-480x480.png 480w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/spat-pfeile.png 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-3917" class="wp-caption-text">Typische Schwellung bei einem Pferd mit Spat</p></div></p>
<h3><strong></strong></h3>
<h3><strong></strong></h3>
<h3><strong>Ursachen von Spat</strong></h3>
<p>Wie so oft gibt es nicht nur eine Ursache, sondern die Kombination von verschiedenen Faktoren erhöht das Risiko für dein Pferd, zu erkranken.</p>
<ul>
<li><strong>Genetische Veranlagung</strong>: Einige Pferderassen sind anfälliger für Spat als andere, insbesondere solche mit einer genetischen Prädisposition für Gelenkprobleme.</li>
<li><strong>Überbelastung</strong>: Intensive Arbeit, insbesondere auf harten Böden oder unebenem Gelände, aber auch bestimmte Lektionen/Manöver können das Sprunggelenk überlasten und zu degenerativen Veränderungen führen.</li>
<li><strong>Fehlstellungen: </strong>Fehlstellungen der Beine können die Belastung auf das Sprunggelenk erhöhen. Besonders bei Pferden, die etwas „fassbeinig“ stehen und die Hinterbeine beim Aufsetzen drehen stelle ich häufig Spat fest.</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Diagnose von Spat</strong></h3>
<p>Wenn du ein oder mehrere typische Spatsymptome bei deinem Pferd feststellt, wird deine Tierärztin oder dein Tierarzt dir wahrscheinlich zu einer <strong>Lahmheitsuntersuchung und Röntgenbildern</strong> raten.</p>
<p>Dabei wird dein Pferd im Stand und in der Bewegung angeschaut und möglicherweise auch gebeugt. Viele Pferde mit Spat reagieren zum Beispiel sehr schmerzhaft auf eine <strong>Beugeprobe des Sprunggelenks</strong>.</p>
<p>Sind beim Spat Röntgen (noch) keine deutlichen Befunde sichtbar, kann durch eine gezielte <strong>Anästhesie</strong> der Spatgelenke festgestellt werden, ob hier dennoch die Ursache des Schmerzes ist. Dies muss wie jede Gelenkanästhesie streng steril durchgeführt werden und wird deshalb von einigen Tierärzten in der Außenpraxis nicht angeboten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Spat Röntgen</strong></h3>
<p>Beim Verdacht auf Spat ist es sinnvoll, Röntgenbilder des Sprunggelenks zu machen. Dabei reicht meistens nicht nur ein Bild, sondern wir brauchen <strong>Röntgenbilder in drei bis vier verschiedenen Projektionsrichtungen</strong>.</p>
<p>Im Röntgen wird dann deutlich, ob und wie sehr der Knochen und die Gelenkspalten der straffen Sprunggelenksreihen verändert sind.</p>
<p>Bei jedem Spat Röntgen frage ich mich: gibt es Zubildungen und Randwülste an den Gelenkspalten? Sind die Gelenkspalten sichtbar und durchgängig oder bereits komplett verknöchert?</p>
<p>Gibt es Bereiche mit geringerer Knochendichte (Osteolyse) oder Knochenfrass? Gibt es andere Veränderungen am Sprunggelenk, die nicht zum Spat gehören? Und wie sieht eigentlich das Partnerbein aus?</p>
<p><div id="attachment_3953" style="width: 260px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3953" class="size-medium wp-image-3953" src="https://pferdepraxiswissen.de/storage/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213-250x300.jpg" alt="Röntgen Spat " width="250" height="300" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213-250x300.jpg 250w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213-854x1024.jpg 854w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213-768x921.jpg 768w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213-1281x1536.jpg 1281w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213-1708x2048.jpg 1708w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213-1080x1295.jpg 1080w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/Glimmann_Dario-scaled-e1717265880213.jpg 1779w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><p id="caption-attachment-3953" class="wp-caption-text">Röntgenbild eines Pferdes ohne Spat</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_3954" style="width: 283px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3954" class="size-medium wp-image-3954" src="https://pferdepraxiswissen.de/storage/2024/06/Ronsoehr_Haragan-e1717266048314-273x300.jpg" alt="Röntgen Spat" width="273" height="300" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ronsoehr_Haragan-e1717266048314-273x300.jpg 273w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ronsoehr_Haragan-e1717266048314-931x1024.jpg 931w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ronsoehr_Haragan-e1717266048314-768x845.jpg 768w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ronsoehr_Haragan-e1717266048314-1397x1536.jpg 1397w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ronsoehr_Haragan-e1717266048314-1080x1188.jpg 1080w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/06/Ronsoehr_Haragan-e1717266048314.jpg 1764w" sizes="(max-width: 273px) 100vw, 273px" /><p id="caption-attachment-3954" class="wp-caption-text">Röntgenbild eines Pferdes mit Spat</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Spat behandeln<br /></strong></h3>
<p>Die Behandlung von Spat zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Dazu kommt meistens eine oder auch mehrere der folgenden Behandlungsmethoden zum Einsatz:</p>
<ul>
<li><strong>Entzündungshemmer</strong> (NSAIDs, z.B. Meloxicam oder Firocoxib): sie können in einer akuten Entzündungsphase den Schmerz lindern und deinem Pferd aus dem „Schub“ heraushelfen. Dein Pferd sollte unter Medikamenten aber selbstverständlich nicht geritten werden.</li>
<li><strong>Gelenkinjektionen</strong>: Kortikosteroide und Hyaluronsäure können direkt ins Gelenk injiziert werden, um in hoher Konzentration <em>direkt vor Ort im Gelenk</em> die Entzündungen zu lindern und die Funktion zu verbessern.</li>
<li><strong>Medikamente mit Wirkung auf den Knochenstoffwechsel</strong>: manche Pferde mit Spat reagieren sehr positiv auf spezielle Medikamente (Bisphosphonate), die den Knochenstoffwechsel beeinflussen.</li>
<li><strong>Physiotherapie und angepasstes Training</strong>: Physiotherapeutische Maßnahmen und kontrollierte Bewegung helfen deinem Pferd, die Mobilität zu erhalten und Muskeln zu erhalten. Regelmäßige Bewegung ist grundsätzlich sehr viel besser als stundenlanges in der Box stehen (außer in schmerzhaften Entzündungsphasen, da tut Ruhe gut!).</li>
<li><strong>Hufpflege und Beschlag</strong>: während manche Spat Pferde am besten barhuf zurecht kommen, laufen andere mit einem speziellen Spat Beschlag besser. Besprich dies am besten individuell für dein Pferd mit deiner Tierärztin/Tierarzt und demjenigen, der die Hufe bearbeitet.</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<h3><strong>Kurz gesagt</strong></h3>
<p>Die Diagnose Spat ist oft erstmal ein Schock – ganz besonders weil Spat unheilbar ist und mit der Zeit fortschreitet.</p>
<p>Viele Pferde kommen bei gutem Management aber gut damit zurecht und haben nur selten schmerzhafte „Schübe“, in denen sie Schonung brauchen.</p>
<p>Sie mögen zwar etwas steif wirken und ihre Einlaufzeit brauchen, sind dann aber durchaus gehfreudig und leistungsbereit. Und sollte es zu einer kompletten Verknöcherung der straffen Sprunggelenke kommen, sind dann einige Pferde sogar wieder komplett lahmfrei.</p>
<p><strong>Interessiert du dich für das Thema Lahmheiten?</strong> Dann schau dir mal meinen <a href="https://pferdepraxiswissen.de/warteliste-lahmheiten-erkennen/">Workshop „Schritt für Schritt &#8211; Lahmheiten sehen lernen“</a> an, in dem du lernst Lahmheiten bei deinem Pferd zu erkennen und auch zu sagen, welches Bein betroffen ist.</p>
<p>Möchtest du erfahren, wie du dein Pferd unterstützen kannst, wenn es älter wird? Dann ist vielleicht dieser Blogbeitrag interessant für dich: <a href="https://pferdepraxiswissen.de/ein-altes-pferd-auffuettern/">ein altes Pferd auffüttern</a>.</p></div>
			</div> <!-- .et_pb_text --><div class="et_pb_module et_pb_code et_pb_code_0">
				
				
				<div class="et_pb_code_inner"><iframe loading="lazy" width="650" height="1105" src="https://1bfd4b6d.sibforms.com/serve/MUIFAL8ACREsf9c6qQ-FQZqcWuY7vaSlrgj6tMXpJQ40RgOQ2gn8nRnJftB3OopGN68rwX1hI6pY2IcKZOCOC85YgEKZXQc6Lh62CMtvPb0LsvtZBSnlTAUcvg0tCHBExJ5P3L3A7EF6sQIQfvSSBBkCZjlyyv5wH9d0uWOmgO_aI0mNQDbTvWeQjm_kmLqiwgnTJ8ILJqSXdvIW" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen style="display: block;margin-left: auto;margin-right: auto;max-width: 100%;"></iframe></div>
			</div> <!-- .et_pb_code -->
			</div> <!-- .et_pb_column -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_row -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_section -->
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/spat-beim-pferd/">Spat beim Pferd</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein altes Pferd auffüttern</title>
		<link>https://pferdepraxiswissen.de/ein-altes-pferd-auffuettern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2024 09:37:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altes Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[altes pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Auffüttern]]></category>
		<category><![CDATA[Heucobs]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdepraxiswissen.de/?p=3762</guid>

					<description><![CDATA[<p>Altes Pferd auffüttern, überprüfe als erstes die Versorgung mit Raufutter. Denn hier liegen die meisten Probleme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/ein-altes-pferd-auffuettern/">Ein altes Pferd auffüttern</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
					<div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2> </h2>
<h2>Ein altes Pferd auffüttern &#8211; Raufutter ist meist der Engpass!</h2>
<p><strong>Wenn ich im Frühjahr von Stall zu Stall fahre</strong>, dann schlägt mir die Erleichterung über das Ende des Winters überall entgegen. Aber ich glaube niemand ist so erleichtert wie jemand, der ein altes Pferd betreut. Wieder ein Jahr geschafft &#8211; endlich wieder grüne Weiden. Spätestens wenn im Mai die Pferde wieder aufs frische Gras dürfen, sehen auch schwerfuttrige Pferde wieder etwas besser aus.</p>
<p>Ein altes Pferd auffüttern mit Gras? Geht das überhaupt? Tatsächlich ist es gar keine schlechte Idee, ein altes Pferd gezielt auf die Wiese zu stellen. Frisches Gras ist lecker, leicht zu kauen und voller Energie. Für rippige Pferdeomis und -Opis gibt es tatsächlich kaum etwas Besseres – nach vernünftigem Anweiden versteht sich.</p>
<p>Da es in Herbst und Winter leider kaum frisches Gras gibt, müssen wir aber nun mal einen Teil des Jahres auf Heu, Heulage oder <a href="https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/">Heucobs</a> zurückgreifen. Die unersetzliche Basis der Pferdefütterung und ältere Pferde sind hier oft mangelhaft versorgt! Meine Erfahrung nach vielen Jahren Pferdepraxis:  <strong>Wenn ein Rentner nicht zunimmt, ist fast immer zu wenig Raufutter schuld! </strong></p>
<h3> </h3>
<h3>Überprüfe die Heumenge</h3>
<p>Wichtig: es ist nicht die Heumenge entscheidend, die dein Pferd <em>angeboten </em>bekommt, sondern die Menge, die dein Pferd davon <em>wirklich frisst</em>. Hast du da den Überblick? Sehr viele Leute unterschätzen die Wichtigkeit von gutem Raufutter und verbringen statt dessen viel Zeit bei der Recherche nach dem besten Mineralfutter &#8211; das aber meistens nicht der Engpass bei der Versorgung ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><div id="attachment_3771" style="width: 310px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3771" class="wp-image-3771 size-medium" src="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2024/05/bcs2-300x216.jpg" alt="Altes Pferd auffüttern, wenn es zu dünn ist" width="300" height="216" /><p id="caption-attachment-3771" class="wp-caption-text">Ein altes Pferd auffüttern braucht Zeit</p></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du willst dein altes Pferd auffüttern? Dann überprüfe als erstes, wieviel Heu es noch fressen kann. <strong>Raufutter</strong> <strong>in guter Qualität und ausreichender Menge macht meiner Meinung nach</strong> <strong>95% einer erfolgreichen Renterfütterung aus. </strong>Was hier nicht stimmt, kannst du NICHT woanders ausgleichen. Auffüttern tun wir mit Raufutter, nicht mit Kraft- oder Zusatzfutter.</p>
<p>Es gibt einen Grund, warum das so betone. Denn es gibt leider zahlreiche Oldies die – wenn man mal genauer hinschaut &#8211; nicht ausreichend mit Raufutter versorgt sind. Woran kann das liegen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/">Viele Tipps zur Fütterung deines alten Pferdes gibt´s im Buch </a></h3>
<p><strong><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/">&gt;&gt; Alte Pferde sinnvoll füttern &lt;&lt; </a> </strong></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<h4> </h4>
<h4><strong>Mögliche Ursachen für eine zu geringe Raufutter Aufnahme:</strong></h4>
<ul>
<li>Es wird zu wenig Heu angeboten</li>
<li>Das Heu steht in einer großen Raufe zur Verfügung, aber niemand kann sagen wieviel die einzelnen Pferde davon fressen</li>
<li>Rangniedrige Pferde bekommen zu wenig Fresszeit an der Raufe</li>
<li>Das Heu schmeckt nicht (zu weich, zu stängelig, Pilzbefall)</li>
<li>Wegen Zahnschmerzen und fehlende Zähnen wird das Heu nicht aufgefressen. Das ist die häufigste Ursache für Abmagerung!</li>
<li>Schmerzen an anderen Stellen des Körpers, z.B. Lahmheiten oder Magenschmerzen</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Möchtest du dein altes Pferd auffüttern, ist Raufutter dafür die wichtigste Grundlage. Es ist unersetzlich für die Darmflora, die körperliche und psychische Gesundheit deines Pferdes. Wenn die Versorgung mit Raufutter nicht stimmt, können auch Müsli, Kräuter, Säfte und Pülverchen nicht helfen. Dein Oldie nimmt nicht ab, weil Winter ist &#8211; sondern weil er im Winter zu wenig Raufutter frisst. Schauen wir uns einmal an, wiviel nötig wäre.</p>
<p><strong>Ein Pferd braucht jeden Tag zwischen 1,5kg und 2kg Heu pro 100kg Körpergewicht.</strong></p>
<p>Ist dein Pferd eher dick? Dann orientiere dich an den 1,5kg. Ist dein Pferde eher dünn und du willst es runder bekommen? Dann ist das Ziel 2kg Heu bzw. Heuersatz pro 100kg Körpergewicht. Je weniger langstengeliges Heu dein Pferd (noch) frisst, desto mehr Heuersatz in Form von z.B. eingeweichten Heucobs braucht es.</p>
<p>Nehmen wir mal an, dein Pferd wiegt 500kg und ist so dünn, dass man die Rippen sieht (das enstpricht z.B. einem Quarter oder kleinen Warmblut). Dann braucht es täglich 10kg Heu. Frisst es die komplett auf? Wunderbar! Frisst es aber nur 6kg Heu, solltest du täglich 4kg Heucobs ergänzen, um auf die Gesamtmenge von 10kg zu kommen. Die Heucobs werden dabei im Trockenzustand gewogen, aber immer gut eingeweicht verfüttert. Sonst kann es zu einer Schlundverstopfung kommen.</p>
<p>Zu <a href="https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/">Heucobs</a> habe ich übrigens einen eigenen Beitrag geschrieben. Dort beantworte ich allen Fragen rund um dieses spezielle Raufutter: <a href="https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/">&gt;&gt; Heucobs &#8211; für wen, wie und welche Menge?</a></p>
<p>Auch <a href="https://pferdepraxiswissen.de/auffuettern-mit-ruebenschnitzeln/"><strong>Rübenschnitzel</strong></a> können helfen, dein Pferd bei Figur zu halten. Dazu gibt es bereits einen Eintrag hier: <a href="https://pferdepraxiswissen.de/auffuettern-mit-ruebenschnitzeln/">&gt;&gt;<strong> Ein altes Pferd Auffüttern mit Rübenschnitzeln.</strong></a></p>
<p>Ist die Versorgung mit Raufutter ausreichend &#8211; dann nehmen die meisten Oldies langsam wieder zu. Ganz ohne große Kraftfuttermengen oder viele Wunderpülverchen. <strong>Raufutter ist einfach die eine große Stellschraube</strong>, wenn du ein altes Pferd auffüttern möchtest. Und deswegen ist das ist immer der erste Schritt.</p>
<p>Die kleineren Stellschrauben: Mineralien, Aminosäuren, Kraftfutter usw. die schauen wir uns ein anderes Mal an.</p>
<p>Möchtest du mehr über die richtige Fütterung von älteren Pferden erfahren? In meinem <a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/"><strong>Buch Alte Pferde sinnvoll füttern</strong></a> findest du eine Schritt für Schritt Anleitung, um die Fütterung deines Pferdes selbst zu überprüfen und optimal anzupassen. Markenunabhängig und leicht verständlich. Mit vielen Tipps und Fütterungsbeispielen aus der Praxis.</p>
<p>Hier geht es direkt zum Blick ins Buch:<a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/"><strong> &gt;&gt; Alte Pferde sinnvoll füttern.</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/"><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-3445" src="https://pferdepraxiswissen.de/storage/2023/10/5-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5-300x300.jpg 300w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5-1024x1024.jpg 1024w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5-150x150.jpg 150w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5-768x768.jpg 768w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5-980x980.jpg 980w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5-480x480.jpg 480w, https://pferdepraxiswissen.de/wp-content/uploads/2023/10/5.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p></div>
			</div> <!-- .et_pb_text -->
			</div> <!-- .et_pb_column -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_row -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_section -->
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/ein-altes-pferd-auffuettern/">Ein altes Pferd auffüttern</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auffüttern mit Rübenschnitzeln</title>
		<link>https://pferdepraxiswissen.de/auffuettern-mit-ruebenschnitzeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2023 08:30:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altes Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[altes pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Altes Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Auffüttern]]></category>
		<category><![CDATA[fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Heucobs Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Rübenschnitzel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://pferdepraxiswissen.de/?p=2740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ähnliche wie Heucobs müssen Rübenschnitzel vor der Fütterung immer eingeweicht werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/auffuettern-mit-ruebenschnitzeln/">Auffüttern mit Rübenschnitzeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_pb_with_background et_section_regular" >
				
				
				
				
					<div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
			</div> <!-- .et_pb_text --><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Auffüttern mit Rübenschnitzeln</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="S1PPyQ"><strong>Eins vorweg: Rübenschnitzel sind wunderbar geeignet, um ein dünnes Pferd wieder rund zu bekommen oder ein Pferd mit Zahnproblemen zu unterstützen.</strong> Einige Dinge solltest du beim Auffüttern mit Rübenschnitzeln jedoch berücksichtigen &#8211; deswegen schön, dass du hier bist und dich informierst!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was für Rübenschnitzel gibt es?</h3>
<p><span class="S1PPyQ">Jedes Jahr werden in Deutschland über 25 Millionen Tonnen Zuckerrüben angebaut, um aus ihnen Zucker für unsere tägliche Ernährung zu gewinnen. Bei diesem Prozess bleibt das entzuckerte Rübenmark übrig. Dieses wird getrocknet und in Form von Rübenschnitzeln als Tierfutter verkauft. Die Entzuckerung gelingt aber nicht zu 100%, so dass noch eine kleine Menge Restzucker (3-7%) in den Schnitzeln enthalten bleibt. </span></p>
<p><span class="S1PPyQ">Diese <strong>zuckerarmen Rübenschnitzel</strong> sind sogar geeignet bei stoffwechselempfindlichen oder rehegefährdeten Pferde. Teilweise </span><span class="S1PPyQ">werden Rübenschnitzel aber im Anschluss zusätzlich mit Zuckerrübenmelasse versehen und dann als <strong>&#8222;melassierte&#8220; Schnitzel&#8220;</strong> bzw. <strong>&#8222;Melasseschnitzel&#8220;</strong> angeboten. Der Gehalt  an Zucker (ca. 9-25%) &#8211; aber auch an Nährstoffen ist höher als bei der unmelassierten Variante. <strong>Melassierte Schnitzel sind also süßer und schmecken mäkeligen Pferden manchmal besser</strong> &#8211; bei magenempfindlichen Pferden oder Hufrehegefahr sollte man jedoch lieber die unmelassierten Rübenschnitzel wählen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3> </h3>
<h3 style="text-align: center;"><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/">Viele Tipps zur Fütterung älterer Pferde gibt´s im Buch </a></h3>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/">&gt;&gt; Alte Pferde sinnvoll füttern &lt;&lt; </a> </strong></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Rübenschnitzel immer einweichen</h3>
<p>So <strong>ähnlich wie <a href="https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/">Heucobs</a> müssen auch Rübenschnitzel vor dem Verfüttern zwingend in Wassser eingeweicht werden</strong>. Jedes Kilogramm Schnitzel sollte mit mindestens der vierfachen Mengen Wasser so lange eingeweicht werden, bis keine Klumpen mehr sichtbar sind. Das kann je nach Anbieter mehrere Stunden oder auch nur eine halbe Stunde (<strong>&#8222;Speed&#8220;- oder &#8222;Quick&#8220;-Beets</strong>) dauern. Wichtig ist, dass du besonders bei warmen Temperaturen darauf zu achtest dass die Rübenschnitzel nicht zu lange im Wasser liegen und anfangen zu gären. Dass sie schon vergoren sind, erkennst du übrigens am Gestank&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Drei Vorteile beim Auffüttern mit Rübenschnitzeln</h3>
<p>Rübenschnitzel sind ein sehr wertvolles Futtermittel für dünne Pferde, und zwar aus drei Gründen.</p>
<p><strong>1. Sie</strong> <strong>liefern Energie, ohne dass dein Pferd sie gründlich kauen muss. </strong>Sie sind also perfekt geeignet für Oldies und alle Pferde mit Zahnproblemen.</p>
<p><strong>2. Rübenschnitzel sind reich an Pektinen.</strong> Pektine sind chemisch gesehen Vielfachzucker, die du dir wie feine Fasern vorstellen kannst. Sie quellen bei Kontakt mit Flüssigkeit stark auf und bilden eine Art Gel. Eingeweichte Schnitzel haben deshalb eine recht schleimige Konsistenz und tatsächlich werden Pektine in der Lebensmittelbranche auch als Geliermittel eingesetzt. Da die Pektine unverdaut durch den Dünndarm geschleust und erst im Dickdarm von der dortigen Mikroflora abgebaut werden, sind <strong>Pektine also Nahrung für die guten Darmbakterien &#8211; sie wirken probiotisch.</strong></p>
<p><strong>3. Stabilisierung des Wasserhaushalts. </strong>Die gute Wasserbindungskapazität der Pektine ist der dritte Vorteil. Denn erst wenn die Darmbakterien die Pektine verdaut haben wird das von ihnen gebundene Wasser wieder freigesetzt und kann dann vom Körper genutzt werden. Das <strong>stabilisiert den Wasserhaushalt</strong> und kann <strong>bei Kotwasser</strong> helfen. Auch wirkt es vorbeugend gegen <a href="https://pferdepraxiswissen.de/kolik-im-winter-vermeiden/">Verstopfungskolik im Winter</a>. Dazu gibt es einen eigenen Beitrag  <a href="https://pferdepraxiswissen.de/kolik-im-winter-vermeiden/">&gt;&gt; Kolik im Winter vermeiden.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wieviel Rübenschnitzel füttern?</h3>
<p>Beim Auffüttern mit Rübenschnitzeln <strong>starte immer erstmal mit einer kleinen</strong><br /><strong>Menge zur Gewöhnung</strong>. Langfristig kannst du die Menge <strong>auf etwa 100-250g pro Portion steigern.</strong> Dabei gilt natürlich: gewogen werden die Rübenschnitzel trocken, verfüttert<br />aber in eingeweichter Form. Aus den 100g Trockenschnitzeln werden also 500g eingeweichte Schnitzel und aus 250g Trockenschnitzel wird eine Portion von 1,25 kg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Die wichtigsten Fragen zum Thema Heucobs habe ich hier beantwortet:<a href="https://pferdepraxiswissen.de/heucobs-ratgeber/"> &gt;&gt; Heucobs &#8211; für wen, wie und welche Menge.</a></li>
<li>Warum Raufutter die Basis fürs Auffüttern alter Pferde ist, erfährst du hier: <a href="https://pferdepraxiswissen.de/ein-altes-pferd-auffuettern/">&gt;&gt; Altes Pferd auffüttern. </a></li>
<li><strong>Wenn du noch tiefer in das Thema Fütterung einsteigen möchtest, empfehle ich dir mein </strong><strong>Ebook<a href="https://pferdepraxiswissen.de/fuetterung-alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook/"> Alte Pferde sinnvoll füttern (klick).  </a></strong>Dort erkläre ich dir Schritt für Schritt wie du die Fütterung deines Pferdeseniors selbst überprüfen kannst. Inklusive Beispielrechnungen, einer Anleitung zum Auffüttern deines Pferdes und jeder Menge Erfahrungen und Tipps aus der Praxis.</li>
</ul></div>
			</div> <!-- .et_pb_text --><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_0_wrapper  et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_dark" href="https://elopage.com/s/pferdepraxiswissen/alte-pferde-sinnvoll-fuettern-ebook">Blick ins Buch</a>
			</div>
			</div> <!-- .et_pb_column -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_row -->
				
				
			</div> <!-- .et_pb_section -->
<p>Der Beitrag <a href="https://pferdepraxiswissen.de/auffuettern-mit-ruebenschnitzeln/">Auffüttern mit Rübenschnitzeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://pferdepraxiswissen.de">pferdepraxiswissen.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
